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Kirchspiel Shitomir (ab 1801)

Im Jahr 1801 wird das Evangelisch-Lutherische Kirchspiel Shitomir gegründet. Das erste Kirchspiel bestand einige Jahre zuvor in Koretz. Nachdem dieses einging, kamen die Lutheraner jetzt nach Shitomir. Abgeteilte Kirchspiele: 1862 Roshischtsche, 1869 Heimtal, 1888 Tutschin, 1889 Nowograd-Wolynsk.

Vergleiche mit den Gründungsjahren der Kirchspiele [PDF 91 KB]

Die Angaben aus den verfilmten Zweitschriften können in der Odessa-Datenbank oder bei der SGGEE abgefragt werden. Verlinkte Jahrgänge verweisen auf die jeweilige SGGEE-Datenbank.

Kirchenbücher
Ereignis Jahrgang Standort Film / Item

1 Die Filme enthalten Tauf-, Heirats- und Sterbeeinträge für den Kirchenkreis Shitomir, der zu jener Zeit einen großen Teil des Gouvernements Wolhynien umfaßte (z.B. Dubno, Rowno, Berditschew, Korist, Ostrog, Radziwill). Diese frühen Jahrgänge betreffen vor allem Deutsche, die in Städten lebten, wie z.B. Adlige, Architekten, Ärzte, Handwerker und höhere Militärdienstränge. Im Jahr 1803 werden die ersten Kolonisten aus Preußen genannt.
Diese Kirchenbücher wurden 1942 vom Reichssippenamt in Berlin und 1995 in der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig verfilmt.

2 Diese Kirchenbücher wurden vom letzten deutschen Pastor Samuel Siegfried LEMKE vom Oktober 1941 bis zum Juli 1942 in Shitomir angefertigt und umfassen insgesamt 6877 Taufen. Die Aufzeichnungen enden mit einer Taufe im August 1942 in Maidan, Weißrussland, einer Taufe im Januar 1944 im Kreis Tarnopol, Polen und fünf weiteren Nachträgen.
Sein Sohn Harry LEMKE fand diese Bücher im Nachlass seines Vaters und im Jahr 2003 wurden die Bücher dem Hilfskomitee der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen und Wolhynien übergeben. Die Originale befinden sich heute in der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne.

3 Behelfskirchenbuch Kirchspiel Shitomir, angelegt vom Küster Eduard BENZ aus Warwarowka im Kirchspiel Emiltschin und fortgeführt in Hegewald bei Shitomir. Zwei Drittel der angegebenen Geburtsorte sind Ortschaften im Kirchspiel Emiltschin. Der erste Eintrag aus dem Jahr 1936 ist sehr wahrscheinlich ein Nachtrag. Der zweite Eintrag stammt vom 21. September 1941.
Das Taufbuch wurde 1958 im Kirchenbuchamt Hannover verfilmt und befindet sich heute im Evangelischen Zentralarchiv Berlin. Es wird lt. Findbuch unter der Rubrik Ausländische Kirchenbücher mit der Laufzeit 1917-1944 geführt.

Geburten / Taufen 1801-1827
(Nachträge bis 1782)
Leipzig 1949480 1
  1827-1841 Leipzig 1949478 1
  1900, 1902-1910 Shitomir  
  1912-1915, 1917 Shitomir  
  1941-1942
(Nachträge bis 1861)
Herne Lemke 2
  1941-1944
(Nachträge bis 1905)
EZA Berlin 0492794
Benz 3
Heiraten 1806-1825 Leipzig 1949480 1
  1827-1841 Leipzig 1949478 1
  1904-1910, 1912-1913 Shitomir  
  1915 Shitomir  
  1942-1943
(Nachträge aus 1941)
Herne Lemke 2
Communicanten 1801-1826 (Namen) Leipzig 1949480 1
Tote 1802-1826 Leipzig 1949480 1
  1827-1841 Leipzig 1949478 1
  1900, 1902-1910 Shitomir  
  1912-1915, 1917 Shitomir  
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Kirchenbuch-Zweitschriften
Ereignis Jahrgang Standort Film / Item
Geburten 1843-1885 RGIA St. Petersburg SGGEE
Heiraten 1843-1885 RGIA St. Petersburg SGGEE
Tote 1843-1885 RGIA St. Petersburg SGGEE
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